Wer gerne Zeitschriften rund um Kunst, Musik, Architektur oder Geschichte liest, findet bei „Google Arts and Culture“ eine kostenlose digitale Alternative: Wie durch ein Online-Magazin kann man sich durch Bilder, Ausstellungen, digitale Spielzeuge oder mit vielen Medien bestückte Artikel klicken. Google greift dazu laut eigenen Angaben auf Inhalte von rund 1200 Museen, Galerien und Kultureinrichtungen aus 70 Ländern zu.

Hier einige Fundstücke, die sich lohnen.

Schätze für Harry-Potter-Fans: Wer den Romanhelden von Joanne K. Rowling mag, kann sich in der Ausstellung der British Library umschauen – sie ist auf Deutsch verfügbar. Dort gibt es einen ausführlichen Artikel mit dem Illustrator Jim Kay, der anhand von Skizzen beschreibt, wie er seine Bilder der Zaubererwelt für die Bücher gezeichnet hat. Spannend ist auch die Geschichte der Romane, in der man einen Blick auf Rowlings Original-Exposé werfen kann. Fiktion und reale Geschichte überschneiden sich in animierten Bildergalerien, die Wissenswertes zu den Fächern der Zaubererschule Hogwarts wie Wahrsagen, Kräuterkunde oder Verteidigung gegen die dunklen Künste präsentieren.

Nah dran an Kunstwerken: Als Ersatz für den Galeriebesuch kann man sich geführte Touren durch bekannte Gemälde ansehen – ja, tatsächlich durch Gemälde. Denn beim Scrollen werden einzelne Details der Werke vergrößert und man erfährt (auf Englisch), dass Vincent van Gogh bei seiner „Caféterrasse am Abend“ die Sterne genau so gemalt hat, wie sie in der Nacht des 16. September 1888 am Himmel erschienen sind. Oder dass sich im Auge von Albrecht Dürers Hase das Werkstattfenster spiegelt.

Gaudís Bauten in 360 Grad: Ein lehrreiches und unterhaltsames Dossier (auf Deutsch) über die elf bedeutendsten Gebäude des spanischen Architekten Antoni Gaudí ist genau das Richtige für Fans der Bau-Kunst. In einen Text über die Hintergründe sind 360-Grad-Bilder eingebaut, die das Innere der Kirche Sagrada Familia oder Ansichten vom Park Güell und der Casa Batlló in Barcelona zeigen.

Wer einmal in das Arts-and-Culture-Universum eingetaucht ist, kann sich stundenlang damit beschäftigen. Google bietet unter jedem Artikel jeweils passende weitere Inhalte an, so dass man sich weiterklickend sein ganz eigenes Magazin zusammenstellen kann – mit Ausflügen in die Naturkunde, aufs Taj Mahal oder in die Zeit der Dinosaurier, je nach Geschmack.

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